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Die Tränen

So sollte es sein

Die Tränendrüsen liegen hauptsächlich im äußeren Teil des Oberlides. Dort bilden sie eine circa haselnussgroße Drüse, die Tag und Nacht Flüssigkeit absondert. Diese Tränen bestehen nicht aus reinem Wasser, sondern aus Mineralien, Eiweiß, Enzymen, Schleimstoffen, Vitaminen und Fettanteilen.
Diese Stoffe bilden mit Wasser drei Schichten auf der Hornhaut des Auges. Jede Schicht hat eine eigene Bedeutung. Oberflächlich schützt eine dünne Fettschicht vor der Verdunstung der Tränen. Die zweite, die wässrige Schicht, ernährt die Hornhaut, schwemmt Fremdkörper weg und schützt vor Infektionen. Direkt auf der Hornhaut sorgt eine Schleimschicht für die Verbindung mit der eigentlich wasserabweisenden Hornhaut.
Circa alle 20 Sekunden wird der Feuchtigkeitsfilm durch das Blinzeln unserer Lider erneuert und wieder gleichmäßig auf dem Auge verteilt.

Wenn der Tränenfilm reißt

Wenn die Zusammensetzung der Tränen nicht mehr in Ordnung ist, die Tränendrüsen zu wenig produzieren oder schädliche Umwelteinflüsse dem Auge schaden, entstehen im Tränenfilm Löcher. Das Auge wird leichter angreifbar. Unangenehmes Brennen, sandkornartiges Fremdkörpergefühl, Trockenheitsgefühl und Entzündungen sind die Folge.
Auch die Sehschärfe kann leicht herabgesetzt sein. Das Auge versucht, sich durch einen vermehrten Lidschlag zu schützen, so dass wir ständig blinzeln müssen. Unwillkürlich beginnen wir, unser Auge zu reiben. So verschlimmert sich meist jedoch die Reizung, da zusätzlich eine mechanische Schädigung des Tränenfilms entsteht.
Auch wenn die Augen stark zu tränen beginnen, ist die Zusammensetzung der Tränen nicht in Ordnung und die Reizung besteht weiterhin. Hält der Reizzustand an, kann das Sehvermögen bedroht werden. Entzündungen können entstehen, die die Hornhaut unseres Auges angreifen.
 

 
Die Tränen 
 
Tränenfilm, Lipidschicht, etc.
 
 
 
 
 

 
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